Universität Wien / Institut für Kunstgeschichte

MAK – Österr. Museum für angewandte Kunst

 

080065-1 UE Übung: Orientalismus in Wien - Franz Schmoranz jun. (au.K.) (2017W)

Orientalismus in Wien – Franz Schmoranz  jun.

 

Franz Schmoranz jun. (1845-1892) war eine der zentralen Vertreter eines orientalischen Stiles in Architektur und Kunstgewerbe.  Heute noch ist er bekannt für seine Entwürfe „orientalisierender Gläser“ der Firma Lobmeyr sowie für den ägyptischen Pavillon auf der Wiener Weltausstellung 1873.

Weniger bekannt ist seine Sammeltätigkeit, der das MAK einen Gutteil seiner Sammlung an Fliesen aus osmanischer Zeit verdankt. Auch das nur mehr in Fragmenten erhaltene „arabische Zimmer“ im heutigen MAK ist weitgehend in Vergessenheit geraten.

 

Mit dieser Übung wurde versucht, Sammlungsgeschichte zu rekonstruieren und die Entstehung einer Sammlung in zeitgenössische Zusammenhänge zu stellen.

Einige der gestellten Themen waren ansatzweise erarbeitet, andere sind Neuland.

Die Themen wurden in  Gruppen von 3-4 Personen erarbeitet werden.

 

-  Das Netzwerk Schmoranz: Biographien und Werk von Franz Schmoranz, seiner Familie und   Mitarbeiter; seine Werke, Reisen, schriftliche Quellen, etc.

 

-  Der ägyptische Pavillon auf der Wiener Weltausstellung 1873

 

-  Das arabische Zimmer im MAK - Katalogisierung der noch vorhandenen Teile und Rekonstruktion   aufgrund von Beschreibungen und Fotos

 

-  Rekonstruktion der Ausstellung „Die historische Ausstellung des islamitischen Orientes :   umfassend Darstellungen von Cultus- und Profanbauten ; K. k. Österr. Museum für Kunst und   Industrie, Wien 1876. mit Katalog

 

-  Orientalisierende  Gläser der Fa. Lobmeyr nach Schmoranz-Entwürfen

  Alben (Werkzeichnungen) von 1883 und 1892, Rekonstruktion der Vorlagen, Fragen der   Umsetzung

 

-  die Fliesensammlung von Franz Schmoranz im MAK.